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Málkov

Die Geschichte kleiner Vorgebirgsdörfer ist oft zum Grösstenteil geheimgehüllt, denn sie existiert nicht  oder nur wenige Beweise über deren Entwicklung haben sich erhalten. Ausnahme sind leider nicht einmal die Dörfer Málkov, Ahníkov, Zásada, Zelená, Vysoká und Lideň. Auch die wenigen Archivalien, die es gelungen ist zu erhalten, waren im Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg vom Grösstenteil vernichtet – sei es nur dafür gewesen, dass die Nachrichten nur auf deutsch geschrieben waren. Darüber hinaus gibt es in der Geschichte dieser Dörfer viele Lichtstellen, die nicht ganz klar gemacht werden sollen.

       Nicht über ein von erwähnten Dörfern ist das genaue Jahr der Entstehung bekannt. Es herrscht jedoch die Meinung, dass sie zwecks Bildung soliden Wirtschaftshintergrundes für die Burg Hasištejn gegründet wurden, die zu Beginn des 14. Jhs entstand ist.

        Erste Erwähnung über Málkov ist vom Jahr 1361. Das Dorf ist wie Villa Malkow bezeichnet, und es gehört zur Herrschaft Hasištejn. Andere nachricht stammt erst aus dem Jahre 1533, und sagt, dass Málkov den Herren von Fictum verpfändet war. Der erste Dorfbesitzer von Fictum war Bohuslav Felix von Fictum auf Buchelberg. 1608 wurde Málkov-Hof zur Herrschaft Prunéřov angeschlossen. Auf der Wende 16. und 17. Jhs kaufte es Christof Workatsch, der es jedoch, wegen der Rebellion, daraufhin verliert. 1618 erscheint sich erste Erwähnung über die Mühle, Teufelmühle genannt, die aber wahrscheinlich schon aus dem14. Jh herkommt.

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        Nach dem Niederlage des Ständeaufstands im Jahre 1621 kam es zur umfangreichen Beschlagnahme des Vrmögens des Adels, der den Aufstand unterstützt hatte. Darunter waren auch die Fictum. Sie verloren somit grosse Besitze und sie wurden gezwungen aus dem Land wegzugehen. Zwei Jahre später wurden hiesige Güter verkauft. In 3 Stufen wurden sie von Jaroslav Bořita, Graf von Martinic (bekannt durch Herauswerfen aus dem Fenster der Prager Burg während der II. Prager Defenestration) gekauft. In der ersten Stufe gewann er 15 Dörfer und Höfe, darunter auch  Ahníkov und eine Hälfte von Zásada. In zweiten Stufe kaufte er 4 Dörfer und Höfe, darunter auch Málkov und Zelená. In letzter Stufe erwarb er Kralupy mit Meierhof und Mühle, dem Gut Henkelhof, Teil von Naše und den zweiten Teil von Zásada. Durch Einkauf dieses Eigentums entstand eine Herrschaft, genannt als Ahníkov - Prunéřov. Die gehörte dann Herrn Bořita von Martinic und seinen Erben bis  1880.

        Im Zeitraum des Dreissigjährigen Kriegs war das ganze Land von durchgehenden Truppen verheert. Málkovs Bauern waren mit Fronarbeit, Abgaben und Kontributionen geplagt, infolge des Kriegs brachten hier 1642 ein Paar zerstörende Feuer aus. 1644 hatten im Gebiet die Schweden übel gehaust, 1647 war das Dorf unter deren Räuberstreifzügen gleich in Ruinen gelegt. Zu diesem Jahr war auch die“Teufelmühle“ verheert.

        1668 dehnte Maxmilián Valentin von Martinic auf Ahníkov die Erbrechte seiner Untertanen aus, erhöhte jedoch gleichzeitig die Fronpflichten auf 15 Tage/Jahr. Diese wurden, zusammen mit den Abgaben, um so viel erhöht, dass es 1680  das ganze Böhmen über zu Bauernaufständen kamen. Diese Bewegung vermied nicht auch Málkovu und umgebenden Dörfern, es fehlt jeoch an direkte Beweise. Zwei Jahre später bricht eine andere Welle der Aufstände, eine gewisse Entspannung der Lage wurde erst unter Maria Theresia durch ihr Patent aus dem Jahre 1775 erreicht. Ende 17. Jh. man versuchte hier Silbererz fördern, die Arbeiten waren jedoch 1703 wegen der geringen Erträglichkeit  zu Ende gebracht. 1764 wurde im Dorf ein Glockenturm erbaut und Ende 18. Jh. entstand hiesige St. Josef Kapelle.

        Unter der Regierung von Martinic fiel Málkov zu Ahníkov, 1625 - 1789 wurden die Rechtsakte (z.B. Kaufverträge) in Málkov abgeschlossen, jedoch in Anwesenheit desDorfrichters und mit Bewilligung  des Hauptmanns der Herrschaft Ahníkov. Seit dem Jahre 1792 waren die Verträge in der Herrschaftsbehörde in Ahníkov ausgestellt. 1848 wurde die Untertänigkeit aufgehoben und 1850 wurden die Dörfer selbständige Verwaltungseinheiten, Rechtskraft der Herrschafts- und Justizbehörde in Ahníkov wurde vom Bezirksamt in Chomutov übernommen.

        1835 brach im Dorf ein kleineres Feuer aus, bei dem 3 Häuser und 2 Scheunen abgebrannt sind. 1866 wurde Málkov in die Gemeinschaft der Handwerker in Místo eingegliedert, 1895 ist hier eine Feuerwehrstelle gegründet.

        1914 entsteht zwischen Österreich-Ungarn und Serbien ein Kriegskonflikt, der danach in einen Weltkrieg überwächst. Dessen Folgerungen werden jede Ecke unseren Landes treffen. Die Bevölkerung aller Dörfer litt an sich immer mehr verschlechternde Wirtschaftslage des Staates, es waren Zuteilungen an Mehl, Brot, später auch Kartoffeln, Stroh, Heu, Vieh, Eier, Milch, Butter  eingeführt…Je grössere Not unter der Leute, um so grössere Bemühung war Vorräte zu verbergen und sie zu schützen. Das hatte Angeberei, Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmen zufolge. Mit der Zeit beganen sich verschiedene Einwohner der Städte zu erscheinen, die sich bemühten Lebensmittel zu sehr hohen Preisen einzukaufen, oder sie für – für die Bauern sehr wertvolle Dinge - Petroleum, Zucker, Seife, Tabak auszutauschen.

        Das grösste Unglück fürs Dorf war jedoch die Aushebung aller Männer im aktiven Alter zur Armee. Es waren ca 40 Männer in Málkov, was hiess, dass es aus dem Dorf  mehr als ein Viertel Einwohner weggegangen ware. Deren Arbeit mussten deshalb die Übrigen bewältigen – meistens Frauen, die ausser ihren alltägigen Haushaltspflichten und Kinderbesorgung, Getreide mähten, mit Pflügen arbeiteten und andere schwere Arbeiten leisteten. 1918 beendete endlich der Krieg und die selbständige Tschechoslowakische Republik war erklärt. Das Leben begann wieder ins alte Geleise zu kommen und die Männer kehrten zu ihren Familien zurück. Nach Málkov kehrten 10 Männer mit Verletzungen, 7 Männer blieben für einige Zeit  noch in Gefangenhaltung und 6 davon haben seitdem nie mehr ihr Heim gesehen.

        Der Versuch die selbständige Provinz "Deutschbohmen" auf dem Gebiet Tschechiens zu erklären ist nicht gut ausgefallen, neu entstandener Staat beherrschte auch die Grenzbezirke mit der Mehrheit deutscher Bevölkerung. Deutsche vertrugen diese Entwicklung sehr schwer, zu Beginn sowieso ignorierten oder ablehnten  sie alles was aus der tschechischen Seite kam. Im Juni 1919 fand die Wahl  in Gemeindevertretung statt,  an der nur zwei Parteien teilgenommen hatten: Deutscher Landwirtverband und Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei. Zu dieser Zeit geriet nach Málkov eine Neuigkeit - Elektrizität.

        Elektrizität wure seit 1921 von Kadaňs Kraftwerk versorgt. Anfangs wurde sie mit Misstrauen angenommen, aber die Leute haben sich bald von deren Vorteile überzeugt und der elektrische Strom began nicht nur zur Beleuchtung, sondern auch zum Maschinenantrieb auf em Sägewerk, in der Mühle und in vielen Haushalten benutzt zu werden. Aufwände an Gemeindenetzwerk wurden an die Einzelnen gemäss ihren Besitzverhältnissen eingeteilt. 1923 fand andere Wahl in die Gemeindevertretung statt. Die Sozialdemokratische Partei nahm an dieser Wahl diesmal nicht Teil,  einziger Kandidat und auch absoluter Sieger wurde der Landwirtsverband.

        Das Jahr 1925 begann für Málkov unglücklich. In Februar wurde hier Mord begangen. Der 25-jähriger Besitzer des Haushalts Nr.4 - Eduard Paschaweh wurde ein Opfer, der Mörder ist nie ausfindig gemacht worden. Anderes unglückliches Ereignis war Brand des Hauses Nr.8, der in der Nacht an 16. Juni das Leben des ältesten Dorfeinwohners – 80-jährigen Franz Tauber gefordert hatte. Rest dieses Jahr verlief schon in der Ruhe  und  im Anzeichen des Bauens. Es wurden zwei niedergebrannten Häuser erneut und 3 Neubauten erbaut.

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        In jeder der folgenden Wahl wurde die Überlegenheit des Landwirts- und Deutschen Sozialdemokraten bestätigt, 1929 jedoch auch die NSDAP ausdrucksvoll verstärkt wurde. Ende der 20er Jahre wurden auf dem Bach Hutná alte Holzbrücken niedergerissen und folgendermassen durch Betonbrücke ersetzt. In demselben Zeitraum wurde vom Gemeindebrunnen Wasserrohrleitung gelegen, 1930 dann die Kapelle renoviert. In den Jahren 1928-29 war sehr harter Winter, was grosse Schäden an Fruchtbäumen und Verlust der Tierenmenge zur Folge hatte.

        Die im Jahre 1930 ausgeführte Volkszählung verzeichnete in Málkov 275 Einwohner, darunter 274 Deutsche und ein Pole. 1932 wurde in der Nähe einen Übungsplatz errichtet. Im Oktober 1933 wurde die Tätigkeit von NSDAP verboten, wegen des öffentlichen Auftretens ihrer Führer gegen die CSR. Es ist jedoch zugleich die Henleins Sudetendeutschenpartei (SdP) entstanden,  die fast augenblicklich einen Haupteinfluss unter Deutschen erreicht hatte. Zur Urkunde dessen ist die folgende Wahl, bei der SdP im Dorf mehr als eine Dreifache der Stimmen gegenüber dem bis dahin stärkesten Landwirtsverband erworben. Die Sozialdemokraten sanken noch niedriger. 1938 kam es zum Anschluss von Österreich zu Deutschland, demzufolge erhöhte sich die Tätigkeit der SdP. In diesem Jahr wurde auch die Tschechische Armee zweimal mobilisiert und sie besass die entlang der Grenze zu Deutschland erbauten Festungen. Die Verteidigungslinie verlief auch zwischen Málkov und Černovice. Sie bestand aus den Bunkern (maschinengewehrnesten), die je nach 200-300 m voneinander erbaut wurden, aus Gräben und Hürden aus Stacheldraht. Die meisttätigen Stammgenossen der SdP aus Furcht vor Festnahme flohen ins Reich, gleich von Málkov flohen 8 Menschen.

        Am 30. Sept. 1938 hatte die tschechoslowakische Regierung das Münchner Abkommen angenommen und gleich den 1. Oktober began die Besetzung der Grenzgebiete der Republik (s.g. Sudeten) von der deutschen Armee. Dieser Akt wurde von den Einwohnern Málkovs (erdrückende Mehrheit waren Deutsche) begeistert angenommen und willkommen als Befreiung von Tschechen. Auf allen Häusern wehten die Fahnen mit Hakenkreuz, Meiste davon waren auch mit Girlanden und Nadelholzreisig ausgeschmückt …Seit dem  1. April 1939 began in den alten sudetendeutschen Dörfern die Reichsorganisation tätig zu sein.

        Aus dem Zeitraum des Zweiten Weltkrieges wissen wir über Málkov bestimmt nur das, dass dort ein Gefangenen- und Arbeitslager errichtet wurde. Die Zwangseingesetzten und Kriegsgefangenen aus dem Osten arbeiteten auf dem örtlichen Sägewerk. Leider auch aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir keine erhaltenen Archivdokumente, meistens sind die Ereignisse von den Ereignissen in Zelená abgeleitet, über das mehr Nachrichten erhalten waren. Nach dem Krieg entstand in Málkov (wahrscheinlich) im Jahre 1949 einheitliche landwirtschaftliche (Produktions)Genossenschaft. Im Rahmen einer neuen Landorganisation wurde sie jedoch 1960 aufgehoben und deren Eigentum ist ins tschechoslowakische Staatsgut übergegangen. Am 30. Juni diesen Jahres wurde  zu Málkov die Gemeinde Ahníkov angeschlossen.

        Dessen ungeachtet, dass die Mehrheit der Bürger in den Industrieunternehmen ausser der Gemeinde gearbeitet hatte, war Málkov anfangs der 70er Jahre eher als ein Landwirtschaftsgebiet geprägt. Es waren hier der Betrieb des Staatsgüterfachunternehmens mit Fachrichtung an pflanzliche Erzeugung sowie Fleischproduktion, Obstgärtenbetriebsstätte, Geflügelhöfe, Lesotechnické meliorace Teplice mit dem Sitz in Málkov und Lesní závod (Forstbetrieb) – Forstgebiet Černovice. Zu dieser Zeit verlief hier Aufbau der Buswartesäle, Umbau öffentlicher Beleuchtung, Aufbereitung der Wege, Aufbau der Wohnungen in Zelená und Reparatur des Schulengebäudes in Zásada. Desweiteren wurde s.g. Z-Aktion geplant, die auf der Grundlage der kostenlosen Einsatzarbeit der Gemeinde zugunsten, auch Aufstellung der 20 Bänke,  Umbau der Gaststätte und Stauseeaufbereitung in Zelená einbezog. 1977 wurde der Sitz der Gemeindebehörde nach Zelená verlegt, in demselben Jahr Verlegung des Baches Hutná fertiggestellt und im Herbst wurden über die Strasse in Zásada Geleise neuer CSD-Eisenbahn gelegen. Ende 70er Jahre wurde das Postamt von Kralupy nach Málkov verlegt.

        Ende der 70er Jahre fing nah zu Málkov Aufbau des Kraftwerks Prunéřov II.an. Das Nordböhmische Braunkohlengebiet fing schon an von einigen Bürgern Familienhäuser auszukaufen und man fing an Einigen die Parzellen zum Ausbau neuer Familienhäuser zu zuteilen. Auch ein neues Gelände für die Obstgärten Ahníkov in Zelená – in der Nähe zum beendenden Stausee wurde vorbereitet. Am 2. Oktober 1978 wurde in Málkov ein neugebauter Bahnhof geöffnet. Am 8. Oktober 1980 wurden die Bürger, der Nationalausschuss und die nationale Front mit „Ehrenschild des ONV-Rates in Chomutov“ für Anstrebung bei der Füllung des Wahlprogramms in den Jahren 1976-81 bewertet. Anfangs der 80er wurde in der Gemeinde  ein Vielzwecksstausee fertiggestellt.

        1981 gewann die Gemeinde für vorbildliche Füllung der Aufgaben wieder „Schild des ONV-Rates In Chomutov“ und Osvětová beseda wurde zumehr mit dem Titel "Vorbildliche Klubeinrichtung nordböhmischer Region“ ausgezeichnet. Einwohneranzahl Málkovs sank empfindlich jedes Jahr, zu jener Zeit gab es im Dorf „nur“ 635 Einwohner. Ein Jahr später erwarb Málkov andere Bewertungen. Diesmal es waren "Ehrenanerkennung des SKNV-Rates für Reiseverkehr " und Sieg im Wettbewerb "Um Wanderpreis des ONV-Rates in Chomutov". 1983 sank die Einwohneranzahl der Gemeinde auf 573, im folgenden Jahr war es nur 448.

        1984 gehen die Gemeinden Ahníkov und Zásada endgültig ein. Beim Suchen der Ersatzräume für den Kindergarten in Zásada wurde als eine Möglichkeit eine Sanitäreinrichtung mit Jugendsklubraum im Badeanstaltgelände in Zelená vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde angenommen, was nicht nur Umbau dieser Einrichtung, sondern auch Verlegung des geplanten Aufbau der Familienhäuser von Zelená nach Málkov und damit zusammenhängende Verlängerung der Wasser- und Stromversorgungsleitung und Aufbau der Sanitäreinrichtung auf dem Spielplatz in Málov zur Folge hatte.

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        In demselben Jahre ist Osvětová beseda in Málkov zum dritten Mal und für immer mit Titel "Vorbildliche Kultureinrichtung nordböhmischer Region" ausgezeichnet. 1987 wurde auf dem, vom Staatsgut freigegebenen, Grundstück eine Gärtnerkolonie gegründet. In folgendem Jahr wurde Aufbau von 5 Plattenhäusern beendet, gefolgt von Verlängerung öffentlicher Beleuchtung, Aufbau neuer Strasse, der Brücke über den Zuleiter und Aufbau der Kanalisation. Auch die Arbeiten an Gasversorgung in der Gemeinde Zelená fingen an.

        1989 verlief s.g. "Samtrevolution",  die in Málkov ruhig und störungsfrei durchlief. Dann kam es zur Hemmung der Tätigkeit der Mehrheit der meisten ehemaligen Bestandteile der nationalen Front und nach wie vor auch hier began die Unternehmertätigkeit zu entwickeln.

        Mitte 1995 wurde die Kommission für bürgerliche Angelegenheiten erneut. Am 11. November diesen Jahres wurde die St. Josef Kapelle wieder eingeweiht. 1996 Umbau des Gemeindeamtsgebäude, dessen Bestandteil auch Reparatur der Feuerwehrrüstkammer ist, zu Ende gebracht worden ist. 1998 genehmigte das Parlament der Tsch.R. ein eigenes Wappen für die Gemeinde und Málkov erwarb damit Recht sich jederzeit in der Zukunft mit diesem Wappen zu präsentieren.

        Für den Zeitraum 1998-2002 wurde von der Gemeindevertretung der Plan von 20 Punkten angenomment. Zu den Hauptaufgaben gehörten z.B. Beendung  des Übergangs zur Gasheizung in Málkov und Zelená, Beendung der Kanalisation in Málkov, Umbau der Strassen, Lösung des Mangels an Wohnungen, Unterstützung der Unternehmeraktivitäten…Im März 1998 fangen Arbeiten an Kanalisation in Málkov an. Die sind bis Jahresende erfüllt, einschliesslich Aufbau der Kläranlage. Im Jahresverlauf wurde in alle Wohnungen örtlicher Rundfunk eingeführt. In der Nähe zum Fussballplatz wurden Tennisplätze mit Kunstrasen errichtet.

        Heutiges Málkov ist sich versprechend entwickelnde Gemeinde, die für die Bedürfnisse seiner Bürger sorgt .

        Schon im 14. Jh. befand sich in Ahníkov ein, zur Burg Hasištejn gehörendes gotisches, Fort, dessen Inhaber seit 1418 Mikuláš Chudý von Lobkovic war. Bei der Verteilung des Lobkovic-Vermögens 100 Jahre später gewann Ahníkov ein anderer Mikuláš von Lobkovic, Lehenspflicht  in diesem Dorf fiel zu seinem Bruder Václav. Der verkauft sie jedoch um ein Jahr später, sowie die Hälfte von Hasištejn, dem Geschlecht Šlik von Holejč. Ende 15. Jh. ist der Inhaber des Ahníkovs Forts Mikuláš Chlup, 1530 gewinnt es der Ehemann einer von Chlups Töchter, Petr Velemyský von Velemyšleves. Folgender Inhaber des Forts wird 1567 Vít von Hartenberk.

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        1578 verkaufte Bohuslav Felix von Lobkovic das Dorf Ahníkov dem Herrn Linhart Štampach, Hauptmann von Lobkovic auf Hasištejn. Der kauft 1606 auch Hasištejn mit 11 Dörfern und Höfen, was Anfang der Herrschaft  Ahníkov war.

        Als Linhart ein eifriger Anhänger der Reformation war, liess er die katholischen Priester aus den Pfarrgemeinden seiner Besitzungen vertreiben. Seine andere bedeutende Änderung war der Umbau des Forts Ahníkovs zur Schlossresidenz. Im Umbau setzte auch sein Sohn fort, der es nicht erreicht hatte ihn fertigzustellen, denn er wegen der Teilnahme im Ständeaufstand im Jahre 1621 Meiste seines Vermögens losgeworden war,  Ahníkov nicht ausgeschlossen. 1623 kaufte die Herrschaft Jaroslav Bořita Graf von Martinic, der auch Prunéřov und viele anderen Dörfer gewann und hatte somit eine ausgedehnte Herrschaft Ahníkov - Prunéřov (siehe Kap. Málkov).

        Diese Herrschaft wurde nachfolgend von Bořitas Söhne Adam, Bernard Ignác und Maxmilián Valentin verwaltet, um sie 1678 in drei Teile zu verteilen. Ahníkov fiel zum jüngsten Sohn - Maxmilián Quidobald. Der wird somit ein Gründer der Zweiglinie Ahníkovs des Geschlechtes Martinic. Unter dessen Verwaltung wurde für die Gemeinde 1693 eine Glocke beschaffen, als Ahníkov weder eine Kapelle noch einen Glockenturm gehabt hatte, musste sie „auf der Eiche mit Verzweigung“ befestigt werden. Der Letzte Martinic auf Ahníkov war František Karel. Mit seinem Tod 1789 stirbt die Ahníkovs Zweiglinie von Martinic in männlicher Linie aus. Die Herrschaft hatte sich somit wieder unter Anzeichen Ahníkov - Prunéřov verbunden und zwei Jahre später erbte sie die Tochter vom letzten Martinic aus der Prunéřov-Zweiglinie Marie Anna von Althan. 1810 übernahm die Herrschaft ihre Tochter Marie Anna, verheiratet Gräfin von Firmian, dann wurde die Herrschaft von ihrem Neffe, Graf Wolkenstein – Trostburg geerbt. Nach dessen Tod erwarb alles sein Sohn, der die Herrschaft 1880 dem Grossindustriellen František Preidl verkauft. Folgender Herrschaftsbesitzer wird nach dessen Tod Preidls Neffe Emanuel Karsch.

        Ende 19. Jhs. lebten in Ahníkov etwa über 300 Einwohner. Sie lebten überwiegend von der Landwirtschaft, es gab hier jedoch auch eine Menge von Arbeitern, die meistens in Herrschaftsdiensten tätig waren, teilweise arbeiteten sie auch in den umliegenden Gruben. Zu dieser Zeit begann auf dem örtlichen Grossgrundbesitz die Milchwirtschaft zu entwickeln. Nach der Entstehung sebständiger Tschechoslowakei kam es in den Jahren 1923-26 zur Bodenreform, die in Ahníkov vor allem den örtlichen Grossgrundbesitz betraf.

        Kaum gäbe es irgendwo ein Dorf, das nie vom Unglück betroffen wäre. Ahníkov war im  19. Jh. gleich von einigen davon betroffen – drei Brände in den Jahren 1878, 1883 und 1894, indem der zerstörendeste davon (1894) 5 Wohn- und Wirtschaftsgebäude verheert. Die Gemeinde wurde auch mit Fluten und Hagel geplagt,  die meist verheerenden davon geschahen in den Jahren 1856, 1860 und 1896.

        Über die Zeit vom Zweiten Weltkrieg haben wir leider nicht viele erhaltenen Nachrichten und so wissen wir sicher nur das, dass während des Kriegs auf dem Schloss Ahníkov ein Gefangenenkampf allierten Soldaten errichtet wurde.

         1960 war Ahníkov im Rahmen neuer Gebietsorganisation des Staats zu Málkov als seine Ortschaft angeschlossen. 1981 erste Einwohner begannen sie zu verlassen. Am 1. Juli 1985 wurde die Ortschaft  Ahníkov wegen der fortschreitenden Kohlenförderung aufgehoben.

        Die Zeit der Entstehung des Dorfs Zásada ist nicht genau bekannt. Wahrscheinlich wurde es Mitte 13. Jhs. gegründet, erste belegene Erwähnung kommt jedoch erst aus dem jahre 1361 her und betrifft die Zeit wenn das Dorf zum Kloster in Sachsen gehörte.

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        1413 wurde Zásada, zusammen mit Naše und Račice, um besseres Umkreisgebiet zu erreichen, von Herren von Šumburk für das Städtchen Schlettau in Sachsen ausgetauscht. 5 Jahre später wurde Mikuláš Chudý aus Lobkovic Pfandherr von Hasištejn, zu der auch Zásada gehörte. 1490 kam es zum Verteilen des Lobkovics Vermögens, bei dem Zásada in zwei Teile verteilt wurde, erster davon zu Mikuláši III. von Lobkovic und zweiter zu Bohuslav Hasištejnský von Lobkovic fielen. Nach dem Tod Bohuslavs gewinnt 1510 den zweiten Teil von Zásady Mikuláš IV. von Lobkovic. Der verkauft ihn jedoch 1527 dem Bürger von Kadaň,Václav Worsch. Bis Ende 16. Jhs. wurden Besitzer von Zásady folgende Herren: Herr von Vidpach, Šebestián von Veitmile und Šmohař-Familie von Rochov mit Sitz auf Kralupy. 1615 Linhart von Stampach kauft beide geteilten Zásadas und diese werden somit Bestandteil der Herrschaft Ahníkov. Seit dieser Zeit her teilt Zásada dessen Geschichte.

        Noch seit vielen Jahren her wurde das Dorf "innerlich verteilt". Z.B. Linksuferteil gehörte zur Filialenkirche in Krbice und Rechtsuferteil zur Filialenkirche Račice. Ähnliche Teilung betraf auch die Schule, bis die ganze Gemeinde 1824 zur Schule in Krbice eingegliedert wurde. Eigene Schule hatte Zásada bis 1870.

        Fast keine Informationen sind bekannt aus dem Zeitraum des Zweiten Weltkriegs, angeblich sollte hier, wie in den meisten Gemeinden in der Umgebung, ein Gefangenenkampf errichtet. Nach dem Krieg begann die tschechichische Schule ihre Tätigkeit im Dorf, deutsche Bevölkerung wurde ausgesiedelt und nachfolgend durch neue Ansiedler – vor alem von Kladnogebiet ersetzt. Die finden die Beschäftigung vor allem in umliegenden Gruben, In der Landwirtschaft arbeitete nur Teil der Bevölkerung, was nicht zu viel dem fast ausschliesslich landwirtschaftlichen Gepräge der Gemeinde entsprach. Zur Wende der 40er und 50er Jahre entstand eine einheitliche landwirtschaftliche Genossenschaft, die jedoch nach ein Paar Jahren wegen vielen Schwierigkeiten wieder aufgehoben wurde und die Arbeiter ins Staatsgut eingegliedert wurden.

        Ebenso wie die Ortschaft Ahníkov, auch Zásada sind, wegen der fortschreitenden Kohlenförderung, am 1. Juli 1985 eingegangen.

       Ebenso wie alle umliegenden Dörfer, auch Zelená entstand zu Beginn des 14. Jhs. Trotzdem erste Nachricht darüber kommt erst vom Jahre 1490 her. Zu dieser Zeit gehörte das Dorf zur Herrschaft Hasištejn. 1533 gewann Zelená Bohuslav Felix von Fictum von Šumburk zum Pfand. Seit 1623, wenn das Dorf zu Jaroslav Bořita, Graf von Martinic fiel, teilt es die Schicksale der Herrschaft Ahníkov - Prunéřov.

        Ende 17. Jhs. befielen das Dorf zwei Tragödien. Erstens 1659 der Hagel verheerte alle hiesige Bauerngüter und 1680 brach im Dorf Pest aus, die 11 Leben gefordert hatte.

 

        1800 wurde im Dorf ein Glockenturm erbaut, um 11 Jahre später wurde er zur Kapelle ausgedehnt. Zu Beginn 20er Jahre des 19. Jhs anschaffte das Dorf die Feuerlöschmittel. Postamt und Gendarmerie waren in Kralupy, im Dorf gab es nur ein Nachtwächter, der Naturalien bezog. Zu dieser Zeit hat das Dorf rund 150 Einwohner. Im Zeitraum 1881 und 1896 betraffen Zelená zwei grossen Gewitter, die grosse Schäden begangen hatten. Die Flut, die von zweitem Gewitter verursacht wurde, verheerte sogar einige umliegenden Felder und Wiesen. 1893 wurde ein örtlicher Landwirts- und Forstverband gegründet, 3 Jahre später auch Verband der freiwilligen Feuerwehrleute.

        Zum Jahre 1913 fand in Zelená proběhlo Volkszählung statt, bei der festgestellt wurde, dass das Dorf 205 Einwohner hatte, alle davon der deutschen Nationalität. Nach dem Ersten Kriegsende wurde 1919 vom Bezirksamt einen Vorschlag herausgegeben, dass die Dörfer Zelená, Zásada, Málkov und Ahníkov in ein Dorf zusammengesetzt werden. Der stiess jedoch auf Widerstand an und Zelená hatte ihn grundsätzlich abgelehnt. Im September diesen Jahres wurde für die örtliche Kapelle eine Glocke eingekauft und eingeweiht. Im März 1921 stimmte der Gemeindeausschuss über Beitreten zur Gemeinschaft für Elektrizität für den Gerichtsbezirk Chomutov, der Vorschlag ist jedoch nicht durchgegangen. Im September diesen Jahres hatte das Dorf endlich mit der Firma Legit von Chomutov einen Vertrag über Aufbau der Stromversorgungsvernetzung abgeschlossen. 1931 lehnte Zelená Teilnahme an Bauen des Staatstelefonnetzes ab. 1934 wurde ein Gemeindebrunnen errichtet, um ein Jahr später die Gemeindekapelle repariert.

         Über die Ereignisse in Zelená während des Zweiten Weltkriegs wissen wir fast nichts, nicht zu viel Archivdokumente erhielten sich erst aus der Nachkriegsentwicklung. Aussiedlung der Deutschen wurde hier, gegenüber den umliegenden Dörfern, ein bisschen verzögert, es geschah erst im Dezember 1945.

        1947 wurde im Dorf ein örtlicher Rundfunk aufgestellt, am 10. Dezember 1949 fand die Sitzung des Vorbereitungsausschusses zur Gründung von JZD (Einheitliche landwirtschaftliche Genossenschaft) statt. Zu Beginn der 50er wurde das Dorf nachgesiedelt. Am 2. Februar 1958 äusserte sich  der MNV –Rat in Zelená positiv zur Vereinigung der Dörfer Málkov, Zásada und Zelená und zugleich schlug vor für die vereinigten Dörfer den Namen Sadová zu nutzen. Es kam zwar zur Vereinigung der Dörfer, der gemeinsame Name „Sadová“ fand jedoch nie die Geltung. 1960 wurde hiesige JZD aufgehoben und nachfolgend ganze in die Staatsgüter übergeführt. Nach Aufhebung der Ortschaft Zásada wurde in Zelená 1985 ein Kindergarten, 1997 neue öffentliche Beleuchtung errichtet.

         Heute gibt es hier Postamt und Poliklinik, auch die Gemeindebehörde des Dorfs Málkov. Zelená erfreut sich letztlich einer grossen Aufschwung. Bei der letzten Volkszählung im Jahre 1991 hatte die Gemeinde 312 Einwohner.          

        Als sich die Dörfer Vysoká und Lideň nebeneinander befinden, haben sie fast dieselbe Geschichte. Dafür werden wir sie gemeinsam behandeln. Erste erhaltene Erwähnung über deren Existenz ist aus dem Jahre 1281. In diesem Jahre Chotěbor von Račice schenkt beide Dörfer dem Deutschritterorden in Chomutov. Zu Vysoká gehörte zu dieser Zeit wahrscheinlich eine sehr einträgliche Glashütte, die jedoch nicht Schenkungsgegenstand wurde.

        Im 16. Jh. waren beide Dörfer Bestandteil der Herrschaft von Chomutov. Damals lebten in Vysoká cca 80 Einwohner, in Liden rund um eine Hälfte weniger. Auf beide Dörfer bezog sich das Privileg Chomutovs aus dem Jahre 1571 über Abnahme dessen Bier. Chomutov hatte sich 1605 aus der Untertänigkeit erkauft, Lideň und Vysoká gehören also nicht mehr zu dessen Herrschaft, sie sind jedoch zu deren Teil angeschlossen, Zentrum dessen ist Březno. Diesen Teil ehemaliger Herrschaft Chomutov kauft Leonhard von Štampach. Zum 1654 war der Inhaber der Dörfer Otto Erbtruksas Graf von Trauburk, dem die Herrschaft Poláky gehörte, zu der die Dörfer angeschlossen wurden.

        1779 wurde bei Liden eine Eisenerzgrube geöffnet. 1835 ist das Dorf mit eine Katastrophe befallen – Feuer, das 4 Haushalte und die Kapelle zerstört hatte. Diese wurde 5 Jahre später wieder erbaut. In der Mitte des 19. Jhs. hat Vysoká eigene Schule, beide Dörfer haben ihre Pfarre in Křímov. 1880 wurde in Vysoká eine Kapelle mit zwei Glocken erbaut. 1893 wurde Lideň mit anderem Feuer betroffen. Diesmal brannten hier über eine Hälfte aller Häuser ab. In den Jahren 1897-98 wurden zwei neuen Strassen erbaut, erste davon führte von Celná durch Vysoká nach Liden, die zweite von Vysoká Jedle nach Celná. Ende  19. Jhs., wie auch in umliegenden Dörfern, lebte meiste Leute in Vysoká von Landwirtschaft, ihre Tätigkeit betrieben hier jedoch auch 20 Handwerker und Gewerbsleute. In Liden wurde dagegen ausschliesslich Landwirtschaft betrieben.

        In der Umgebung beider Dörfer befanden sich (und vielleicht sich noch befinden) viele ausgiebigen Quellen. Die wurden vor allem zum Tränken Viehs auf der Weide. 1907 wurde in Vysoká ein 300 m langes Wasserleitungsnetz erbaut. In den Trockenzeiten sollte nur Trinkwasser abgenommen werden, zu anderem Bedarf dienten einige umgegebenen Brunnen.

        Vom Zeitraum des Zweiten Weltkriegs erhielt sich uns nur eine Information – vom 11. September 1944. Diesen Tag sollte im breiten Umkreis das Erzgebirge bombardiert werden. In der Tatsache handelte es sich eher  um eine bekannte Luftschlacht  über Kovářská unter den amerikanischen Bombern und deutschen Jägern, bei der kam es zum Notabwerfen der Bomben aus den amerikanischen Flugzeugen, damit sie sich besser gegen deutsche Angriffe wehren konnte. Eine Bombe zerstörte – eher zufällig –ein Haus in vysoká. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Bezirkforste von Blahuňov, Liden, Spořice, Stráž, Sobětice, Výsluní und Hora sv. Šebestián in eine Forstgenossenschaft verbunden. 1954 wurden sie in die Staatsgüterverwaltung übernommen. Ende der 50er Jahre wurden in Vysoká durch die Armee verlassene und meistens auch verkommene Häuser abgebaut. In den 70er wurden in Liden, das in jener Zeit zu Místo gehörte, ein Paar Erholungsobjekte erbaut.

        Vysoká ist heute ein typisches, wieder zu Wochenenden und Urlauben auflebendes  Hüttenerholungsdorf. Es fand hier  "Programm zum Dorfswiederaufbau" statt, indem wurden fürs Dorf einige bedeutenden Veranstaltungen unternommen – Zugänglichkeit der Wege, Aufstellung moderner öffentlichen Beleuchtung und örtlichen Rundfunks, Reparatur des Feuerwasserbeckens, das zum baden benutzt wird. Alle Objekte in der Ortschaft sind in glänzendem Zustand . Bei letzter Volkszählung im Jahre 1991 lebte in Vysoká keiner ständiger Einwohner.

        "Programm zum Dorfwiederaufbau" fand auch in Liden statt. Das schloss Reparatur der Kapelle (1999 wurde sie neu eingeweiht) und Errichtung öffentlicher Beleuchtung und örtlichen Rundfunk ein. Es gibt hier auch eine mobile Radiostation, die mittels der Gruben Nástup Verbindung mit Welt ermöglicht. 1991 lebten in Liden zwei ständigen Einwohner

 

Bibliographie:

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Bllažíček, J.

Čítanka ke středověkým dějinám chomutovského okresu. Chomutov 1968

 

Menclová, D.

České hrady I a II. Praha 1976

 

 

Obecní kronika Málkova z let 1925 - 1939

 

 

Kronika obce Málkov z let 1971 - 1998